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BVW-Software: Grundlagen und Kriterien zur Auswahl
Derzeit ist ein steigendes Interesse an Strategien der kontinuierlichen Verbesserung, wie dem Betrieblichen Vorschlagswesen (BVW), dem Kontinuierlichen Verbesserungsprozess (KVP) und der Arbeit in Qualitätszirkeln (QZ) zu beobachten. In allen Fällen werden Verbesserungsvorschläge (VV) eingeworben, verwaltet und realisiert. Das BVW wird in den meisten Betrieben durch einen bis ins Einzelne eindeutig definierten Bearbeitungsweg, den so genannten Workflow, bestimmt. Dieser Bearbeitungsweg ist mit allen Ausnahmeregeln häufig in einer Betriebsvereinbarung dokumentiert, die auch herangezogen werden kann, um die gewünschten Arbeitsweisen der BVW-Software zu definieren.
Andere Strategien, etwa der KVP, setzen hingegen auf die Optimierung der Arbeitsorganisation und -gestaltung durch die dort arbeitenden Beschäftigten selbst. Typisch ist eine schnelle, umsetzungsorientierte und unbürokratische Vorgehensweise. Dem entspricht einfache und leicht zu erlernende Software. Werden BVW und KVP als integriertes System realisiert, so spricht man von Ideenmanagement (Neckel 2004, Schat 2005). Software für das Ideenmanagement bildet diese Integration von BVW und KVP ab.
Mit dem vorliegenden Beitrag sollen Unternehmen, die eine einschlägige Software einsetzen wollen, erste Hinweise auf sinnvolle Lösungen erhalten. Ziel ist es nicht, eine möglichst detaillierte Beschreibung der Software zu erhalten, sondern den groben organisatorischen, technischen und finanziellen Rahmen für die unterschiedlichen Programme zu skizzieren.
Im ersten Kapitel dieses Aufsatzes werden grundlegende Überlegungen zum Einsatz der Software angesprochen. Das zweite Kapitel beschäftigt sich mit den organisatorischen, das dritte mit den technischen Aspekten. Im vierten Kapitel werden Kriterien für die Auswahl eines Programms gegliedert.
Seiten 109 - 121
Zitierfähig mit Smartlink: http://www.IDEENMANAGEMENTdigital.de/BVW.03.2005.109
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